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Die Multiple Sklerose und Physioenergetik

(Vortrag in Baden- Baden am 28.10.2000 im Rahmen der 34. Medizinischen Woche)  

  

  

Zusammenfassung: Die multiple Sklerose ist eines der häufigsten neurologischen

Krankheitsbilder, deren Ursache noch immer nicht bekannt, deren Behandlung daher umstritten und deren Verlauf mannigfaltig ist. Mit dem physioenergetischen Test nach Raphael von Assche bietet sich eine sehr gut geeignete Methode an, komplementäre und „schulmedizinische“ Behandlungsformen nach ihrer patienten-zentrierten Relevanz zu testen. Es wurde versucht, die Gültigkeit dieser Aussage anhand von Untersuchungsergebnissen für das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose darzustellen..

Das SkaSys-Testsystem nach Lechner und Wühr bietet eine interessante Erweite-rung des kinesiologischen Untersuchungsganges, besonders bei multifaktorieller Genese eines Krankheitsbildes und regt des Untersucher an, Neugier, Offenheit, Geduld und Demut gegenüber dem Wissen seiner Patienten zu entwickeln.

 

Suchworte: Multiple Sklerose, Physioenergetik nach R.v.Assche,

Naturheilverfahren, SkaSys-Test nach Lechner und Wühr

 

Summary: Multiple sclerosis is one of the most frequent neurologic disease, the cause is unknown, the treatment conversal, the progress deverse. The physio-energetic test of Raphael von Assche offers a very qualified method to check the relevance of complementary and „univercity“ medical treatment according to each single patient. It was tried to present to validity of this statement describing the results of the treatments of multiple sclerosis. The Skasys-test of Lechner and Wuehr brings a very interesting extension of kinesiologic test, especially in case of a multifactorial genesis of a disease . Futhermore this system encourages the testing person to develop curiosity and frankness as well as patience and humility towards the patients knowlegde.

 

Key words: multiple sclerosis, physioenergetic test, naturopathy, skasys-testing

 

Mit dem folgenden Beitrag zur 34. Medizinischen Woche Baden- Baden unter dem Leitthema ‚Objektivität und Subjektivität in der Medizin’ möchte ich der größtmöglichen Subjektivität das Wort geben. Mein Subjekt ist der oder die Erkrankte. Sie sind der Mittelpunkt meiner Diagnostik. Diese muss mir helfen, so rasch und so zielsicher wie möglich zu den Ursachen ihrer Beschwerden zu gelangen. Ich selbst muss dabei so objektiv wie möglich sein, dem Patienten als Spiegel, als Medium, als Katalysator zur Lösung seiner Probleme dienen.

 

 

Schon während meiner klinischen Weiterbildung zum Neurologen interessierte mich das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose in besonderem Maße. 

 

 

Es handelt sich dabei - wie Sie wissen - um eine anfangs häufig akut in sog. Schüben auftretende, später eher chronisch verlaufende Entzündungserkrankung des Nervensystems. Die Patienten, die an Multipler Sklerose erkranken, entwickeln eine mannigfaltige Symptomatik mit Empfindungs- und Koordinationsstörungen, mit motorischen Ausfällen und Läsionen einzelner Hirnnervenbahnen und Störungen des Vegetativums, je nach Lokalisation der Entzündungsherde im Nervensystem.

 

Zugrunde liegen den Störungen destruktive entzündliche Prozesse mit Zerstörung der Myelinscheiden und Axone der Nervenfasern.

 

Die Ursache der Erkrankung ist im Bereich der "Schulmedizin" nicht bekannt, auch wenn gegenwärtig eine große Anzahl immunologisch wirksamer Pharmaka auf dem Markt ist.

 

In unserer Ausbildung in der westlichen Medizin haben wir gelernt, daß nach Möglichkeit immer nur eine primäre Ursache (ein Trauma, ein Bakterium, ein Gift...) einer Erkrankung zugrunde liegt, um diese dann zu bekämpfen. Dabei mußten wir übersehen, daß die meisten Erkrankungen multifaktorieller Genese sind. Ja, daß vielleicht gerade die Vernachlässigung der Gesamtschau von multiplen Faktoren (wie Abwehrschwäche des Organismus, seelische Konstellation...) dazu führt, daß akute Erkrankungen chronisch werden, das heißt, irreparable Störungen der Regulation hinterlassen.

 

Die eine Ursache der multiplen Sklerose wird es nicht geben. Wir müssen sicher von einer Vielzahl von auslösenden Faktoren ausgehen. Da ich im Bereich der sog."Schulmedizin" keine befriedigende Behandlung anbieten kann, ist es erforderlich, nach komplementären Angeboten der umliegenden Fachdisziplinen Ausschau zu halten.

 

Dabei begegnen uns die unterschiedlichsten Ansätze:

 

Die Psychologen betonen etwa den autoaggressiven Charakter der Erkrankung und suchen nach entsprechenden Konstellationen in der eventuell vorliegenden neurotischen Entwicklung, toxikologisch versierte Kollegen werden die Belastung des Nervensystems durch Schwermetallen in den Vordergrund stellen, eine klassische Homöopathin wird dem von ihr speziell gefundenen Konstitutionsmittel den Vorrang geben, ein Rutengänger spricht von der geopathischen Belastung des Schlaf- oder Arbeitsplatzes und so weiter. In der traditionellen chinesischen Medizin gehen wir von einer Disharmonie des Zusammenwirkens der Elemente "Erde" (also „Milz“) und "Holz" („Leber“) vor dem Hintergrund einer möglicherweise primären

Nieren-Yang-Schwäche aus.

Wer hat nun recht, wer hat unrecht, oder besser gefragt, welcher Ansatz hilft welcher Patientin und welchem Patienten am ehesten?

 

Ich selbst behandelte MS-Patienten während eines akuten Erkrankungsschubes mit Ohr-Akupunktur. Diese stellte eine Alternative zur Cortisonbehandlung dar. Eine zunehmende Anzahl von Patienten lehnte diese aufgrund von Nebenwirkungen, Spätfolgen oder mangelhafter Effektivität ab.

 

Die Behandlungsergebnisse habe ich 1996 in der Zeitschrift "Akupunktur- Theorie und Praxis" veröffentlicht.

 

Im Laufe der Zeit kam es einerseits durch die vermehrte Anzahl und den Krankheitsfortschritt der Patienten zunehmend oft zum Auftreten von Therapieversagern, andererseits wuchs die Kritik an der Behandlungsform. So entstand der Wunsch nach einer Testmethode, die zu einer größeren therapeutischen Sicherheit verhalf, die Effektivität der Behandlungen verbesserte und eine Begründung liefern konnte, warum einzelne Behandlungen mit Ohr-Akupunktur nicht zum gewünschten Erfolg führten.

  

Mit Hilfe der physioenergetischen Testung mit dem Armlängenreflex nach Raphael von Assche und der Weiterentwicklung durch den SkaSys®-Test Systems nach Johann Lechner und Erich Wühr fand ich die geeignete Methode, diese Ziele zu erreichen. 

 

                            

Es soll an dieser Stelle betont werden, dass die Durchführung der Ohr- Akupunktur lediglich als Alternative für die Corticosteroid- Behandlung während des akuten Entzündungsschubes eingesetzt wurde. Zusätzliche Anwendungen fanden gegebenenfalls pflanzliche und homöopathische Mittel, Vitaminpräparate, sowie Empfehlungen zur Ernährungsumstellung, der Sanierung geopathisch oder physikalisch belasteter Schlafplätze, der Zahnsanierung oder Psychotherapie bei entsprechender Fragestellung.                     

 

Der Armlängenreflex nach R. von Assche ist ein kinesiologischer Muskeltest mit hoher Aussagekraft.

 

Eine Besonderheit des Tests ist die, daß sich die Muskulatur beider Körperhälften auf einen Streß hin ungleich anspannt. Daraus ergibt sich die scheinbare Differenz der Armlängen.

Finde ich eine Möglichkeit, diese Differenz auszugleichen, habe ich damit gleichzeitig den Behandlungsauftrag, um den Streß zu beseitigen, der mir die Armlängendifferenz gebracht hat.      

 

Hat uns ein Patient z.B. eine Störung oder Beschwerde mitgeteilt, auf die die Arme mit einer Längendifferenz reagieren, d.h. zeigt er einen positiven Armreflex, wird dieser "eingespei-chert". Dazu streichen wir wiederholt mit dem Daumen vom Extra-Punkt 1 nach oben zum Haaransatz (chin. Ex. 1 Yintang = Stempelhalle).


      

Wir bitten dabei den Patienten im Yang-Zustand die Augen geöffnet, im Yin-Zustand die Augen geschlossen zu halten. Dadurch ist es dem Organismus möglich, die Information eine längere Zeit zu halten, in der dann in Ruhe gearbeitet werden kann.

Der Armreflex kann beim Patienten bereits primär spontan positiv zu testen sein. Er zeigt uns dann bereits an, daß er in einem „gestreßten“ Zustand ist, daß vielleicht sein Bericht über seine Beschwerden bereits diesen Armreflex ausgelöst hat.  

 

 

Bevor ich mit dem Test beginne, frage ich immer, ob das Problem, daß ich vorgefunden, resp. "eingespeichert" habe, in diesem Moment Priorität besitzt, d.h. ob es vorrangig behandelt werden soll, oder ob ein anderes Problem zuvor gelöst werden muß. Das erleichtert die Arbeit macht sie zielsicherer und effektiver.

 

Mit Hilfe des Armlängenreflexes wurden die PatientenInnen mit dem Krankheitsbild der Multiplen Sklerose bei beginnendem akuten Entzündungsschub untersucht und die Behandlungen überprüft.

 

Es erfolgten keine Behandlungen mehr ohne vorausgegangene Testung. Darüber hinaus gewann die Methode eine besondere Bedeutung, im beschwerdefreien Interval die Reaktions-lage und die Disposition zu einem erneuten Erkrankungs-schub dahingehend zu testen, welche Möglichkeiten der Organismus bieten würde, prophylaktisch tätig werden zu können.

 

Es zeigte sich generell, daß die Patienten so lange zu testen waren, wie noch keine pyramidale oder extrapyramidale Störung in Form von Paresen, Spastik oder sonstiger pathologischer To-nuserhöhung (etwa durch Kleinhirnläsionen) das Testergebnis beeinflußte. In diesen Fällen ließen sich dann aber Einzelmuskeltests durchführen.

 

Eine weitere allgemeine Begrenzung läßt sich mit Hilfe der traditionellen chinesi-schen Diagnostik erklären, die die Krankheiten unter anderem nach Leere- und Fülle-Erkrankungen einteilt. Die Multiple Sklerose ist in diesem Sinne als eine Leere-Krankheit, speziell eine Yang-Nieren-Leere-Krankheit anzusehen. Daraus ergibt sich bei fortgeschrittenen Krankheitsfällen primär die Notwendigkeit, das "Nieren-shen" zu stärken. z.B. durch Moxibustion der betreffenden Tonisierungspunkte, durch spezifische Phytotherapie oder andere stärkende Maßnahmen, entsprechend der Testung.

 

Im folgenden möchte ich von eigenen Erfahrungen im Einsatz der Physioenergetik in der Diagnostik und Behandlung meiner Patienten mit Multipler Sklerose in den vergangenen sieben Jahren berichten.

 

Die Patienten, die ich getestet habe, standen teils am Anfang ihrer Erkrankung, die gerade erst festgestellt worden war, oder sind bereits seit vielen Jahren erkrankt mit wiederkehrenden Entzündungsschüben oder einem sekundär chronischen Ver-lauf.

 

Vor der eigentlichen Testung ist es erforderlich, eine Anzahl sogenannter Vortests durchzuführen. Dadurch kann festgestellt werden, inwieweit partielle oder generelle Blockierungen oder Regulationsstörungen im „System“ des Patienten vorliegen.

 

Ein Vortest betrifft die Oculomotorik: Der Patient wird aufgefordert, von der Mittel-lage abweichend nacheinander in verschiedene Richtungen zu blicken. Auffällig ist bereits bei dieser Vortestung, daß oftmals ein Armlängenreflex auftritt, ohne daß aktuell oder in der Vorgeschichte Doppelbilder aufgetreten sind. Der Armreflex erbringt somit den Hinweis auf eine latente Schwäche im Bereich der Oculomotorik, die bereits in diesem Stadium der Disposition erfolgreich behandelt werden kann.

Es gibt eine ganze Anzahl weiterer Vortests, um die Testfähigkeit einer Patientin zu überprüfen. Diese nehmen Bezug auf verschiedene Regulationsebenen im Organis-mus. Es hat den Anschein, als wäre es möglich, quasi wie auf unterschiedlichen Informationsebenen, Fehlprogrammierungen aufzuspüren und zu löschen, oder zumindest einer Eigenlösung durch den Organismus zugänglich zu machen.

 

Ein Vortest betrifft sog. spirituelle Blockaden. Ich verstehe darunter eine Lebensein-stellung, die - aus welchen Gründen auch immer - an der eigentlichen Lebensauf-gabe vorbeigeht, eine Blockierung, den eigenen Lebensweg zu finden. Bei positivem Test lassen sich kinesiologisch Hexagramme aus dem I Ging bestimmen, die zur Überwindung der Blockaden hilfreich sind.

Sie zeigten sich teils schon zu Beginn, teils erst im weiteren Behandlungsverlauf.

 

Mudras:   Es ist günstig, bei den Untersuchungen Zeichen zu benutzen, die der Organismus seit vielen Jahrtausenden kennt. Mudras sind Handhaltungen mit symbolischen Bedeutungen, oft auch magischer Wirkung. Sie finden sich in der indischen Tanz- und Schauspielkunst, stellen zum Teil aber auch allgemein mensch-liche Ausdrucksformen dar. Beardall entwickelte aus den Mudras mehr als 200 Hand-Modes: Jeder dieser verschlossenen Fingerstellungen vermochte er einen bestimmten Aussagewert zuzuschreiben. Es gibt zahlreiche verschiedene Modes, deren Bedeutung jeweils genau festgelegt ist. Wir setzen bestimmte Modes in der Diagnostik ein, weil die mentale Testung den Untersucher zunehmend physisch und psychisch belasten kann. Das Unbewußte des Patienten ist in der Lage, diese Finger-Codes in ihrer spezifischen Sendefrequenz vom bioenergetischen Feld her zu erkennen und zu entschlüsseln.

 

Bei meinen MS-Patientinnen habe ich bisher auf verschiedenen Ebenen Störungen gefunden, wie ich sie Ihnen im folgenden darstellen möchte:

 

 

Auf der körperlichen Ebene reagieren MS-Patientinnen häufig, wenn zum Beispiel durch paresebedingte Haltungs- und Gangstörungen Verspannungen oder Distorsionen, meist unbemerkt, aufgetreten sind, sich aber auf den Bewegungsablauf hinderlich auswirken. Es handelt sich dabei dann nicht – wie von Patienten mit Recht befürchtet - um neurogene Paresen oder spastische Zeichen, sondern um Störungen auf der Ebene der Motorik, die sich etwa osteopathisch günstig lösen lassen.

 

Leichte schlaffe Paresen einzelner Muskeln lassen sich über bestimmte Punkte, die Akupunkturpunkten entsprechen und entsprechend der Fünf-Elementenlehre der traditionellen chinesischen Medizin tonisierend wirken, stärken, eine Aufgabe, die ich gerne Familienangehörigen mitgebe.

 

 

Die chemische Ebene testet häufig positiv, wenn eine Amalgam-Vergiftung oder eine Dysbiose des Darmes vorliegt. Den Körper vom Amalgam zu entgiften, ist beim Krankheitsbild der Multiplen Sklerose nicht nur zur Stärkung der Immunabwehr sinnvoll, sondern unter Berücksichtigung der homöopathischen Arzneimittelbilder der Amalgam-Bestandteile zwingend erforderlich.

 

Die Arzneimittelbilder sind Ihnen bekannt: Die Bedeutung des Mercurius für Entzün-dungsprozesse, Nierenschäden, Schlafstörungen, Tremor und Sprachstörungen, Stannum mit seinen Erschöpfungszuständen, der Muskelschwäche und der Neuralgien, Zincum mit Müdigkeit, Rastlosigkeit und Gedächtnisschwäche; die phobischen Ängste, die Inkontinenzproblematik und die Bewegungsstörungen von Argentum, die Muskelkrämpfe von Cuprum oder die Verhaltensstörungen von Palladium.                                      

                          

Getestet habe ich darüber hinaus auch Aluminium und Blei.

 

Sie kennen den Schwindel, die Gangunsicherheit und den dementativen Abbau von Alumina und die reichhaltige neurologische Symptomatik von Plumbum: Nerven-schmerzen und  -entzündungen, Krampfzustände, Verstimmungs- und Verwirrt-heitszustände.    

 

Bei einer Amalgam-Entgiftung über die Niere ist bei MS-Patienten aufgrund der zugrundeliegenden Yang-Nieren-Schwäche besonders darauf zu achten, daß die "Niere" stark ist, sonst kommt es leicht zu einer Verstärkung der Symptomatik, eventuell zu einer Verschiebung des Amalgams aus den Nerven in andere Gewebe. Dies gilt besonders bei weiter fortgeschrittenen Erkrankungen. Oft zeigt der Test dann an, daß zuvor weitere stärkende Maßnahmen erforderlich sind.

 

 

Auf der psychischen Ebene teste ich oftmals Bach-Blütenmischungen. Nur ganz selten finde ich bei MS-Patienten den tiefen Wunsch und die innere Motivation zu einer Gesprächspsychotherapie. Viel häufiger scheint es notwendig, seelische Traumata und unerlöste seelische Konflikte psychokinesiologisch mit Techniken nach Dr. Klinghardt zu lösen.

 

 

So klagte eine Patientin Anfang 40 über Mißempfindungen, die von der rechten Hüfte in das Bein ausstrahlten und zeitweise von einem Schwächegefühl und Gang-störungen begleitet waren.

Der Test machte eine wiederholte, nicht verarbeitete Abtreibungsproblematik deutlich, die der Patientin zu dem Zeitpunkt zunächst nicht bewußt war. Es gelang mit dem Einverständnis der Betroffenen, den Konflikt bewußt zu machen und die dadurch bedingte Blockierung zu lösen. Es waren zwar noch weitere therapeutische Schritte erforderlich, aber die Zunahme der Gangsicherheit war deutlich zu erkennen.

 

  

Auf der informativen Ebene teste ich häufig die Indikation zur Durchführung einer Ohr-Akupunktur. Dabei ergibt sich ebenfalls häufig das Grundmuster Punkt 13, 95 und "Thymus" am linken Ohr und weitere zusätzliche Punkte, etwa im Bereich der Helix oder der vegetativen Rinne bei Empfindungsstörungen oder der Augenpunkte bei Sehstörungen.

Auch leichtere Schmerzsyndrome, wie Brachialgien bei Cervikalsyndrom, Inter-costalneuralgien oder Trigeminusneuralgien testen häufig über "Information, Ohr-Akupunktur", wenn sie nicht körperlich behandelt werden sollen.

 

Behandlungsaufträge im Subtilkörperbereich teste ich zunehmend häufig:

 

Der Subtilkörper ist das energetische Umfeld des Menschen, sein "elektromagneti-sches Feld", seine Ausstrahlung, seine Aura.

 

Aura-Verschiebungen zeigen sich in Verbindung mit Halbseitensymptomatik, aber auch bei Doppelbildern durch Augenmuskelparesen oder bei Paresen einzelner Extremitäten.

 

  

Bei zunehmenden Leere-Zeichen mit allgemeiner Schwäche, Antriebsverlust, depressiver Ver-stimmung, Kältegefühl und gesteigerter Infektanfälligkeit ist ein Ausgleich über die Lemniscate. Dabei zeichnet der Behandler im Energiefeld des Patienten eine liegende Acht, meist quer verlaufend und nach unten gerichtet, wie zur Entlastung der Schulter-Nacken-Region oder quasi zur Erdung der Patientin oder zur Verbindung der beiden Hirnhälften, meist mit anschließender Chakren-Behand-lung.

Bei MS-Patienten finde ich häufig einen Ausgleich des Bauch- über das Stirnchakra erforderlich. Bei einer Patientin mit einer Stimm- und Aussprachestörung testete ich die Notwendigkeit, das Kehlkopfchakra mit dem Kronenchakra auszugleichen (Sie war übrigens anschließend wieder in der Lage, zu singen und in einem Konzert aufzutreten). Bei ungenügender Erdung, die sich in Gang- und Gleichgewichtsstö-rungen äußern kann, ist es manchmal erforderlich das Kronenchakra zu schließen. Wenn nur einzelne Chakren positiv testen, gebe ich die dem Chakra entsprechende Farbbrille nach der psychokinesiologischen Zuordnung nach Dr. Klinghardt.

Bei MS-Patienten mit Gleichgewichtsstörungen teste ich wiederholt sog. Löcher in der Aura über der Leber. Bei der Patientin mit der ungenügend verarbeiteten Abtreibungsproblematik zeigte sich zusätzlich ein Loch über der rechten Hüfte.

 

Bei entsprechendem Testergebnis führe ich bei den Patienten eine Cranio-Sakral-Therapie durch. Dabei zeigte es sich mir die Möglichkeit, daß nach Lösung der Knochenstrukturen und der Meningen quasi ein energetischer Aufbau über die Beine möglich ist. Der Energiefluß ließ sich einmal bis in die Mittelhirnstrukturen und in die Großhirnhemisphären hinein verfolgen mit einer vorübergehenden Verstärkung derzeit bestehender Dyskinesien, die sich durch entsprechende Visualisierung deutlich mindern und bleibend aufheben ließen.

 

  

Die Grenzen der Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten mit Hilfe der Physio-energetik nach Raphael von Assche   werden dadurch deutlich, daß nur die Störungen positiv testen und einen Behandlungsauftrag erteilen, deren Lösung Patienten und Behandler nicht überfordern. Dadurch entsteht zwar eine Sicherheit für den Patienten, aber auch eine Einschränkung der Möglichkeiten, die vom Wissen und Entwicklungsstand des Behandlers abhängt.

 

Daß beim Test mit Testampullen die Schwingung des Probanden verändert wird, ist unstrittig

und sicher nicht wünschenswert. Eine diskussionswürdigere Frage ist und bleibt aber, inwieweit die Erwartungen des Untersuchenden in das Testergebnis einfließen und dieses möglicherweise verfälschen. Zur Klärung wäre jetzt eine ausführliche Analyse der Arzt-Patienten-Beziehung notwendig.

Nur wenn ich als Tester so frei wie möglich bin von eigenen Erwartungen an das Testergebnis, darf ich meine Intuition, meine Visionen während der Untersuchung als Resonanzphänomen auf die Schwingungen des Patienten betrachten. Da ich diese Voraussetzung für mich nicht garantieren kann, benötige ich ein objektiveres Untersuchungsverfahren.

 

Hier hilft das SkaSys® Testystem nach Johann Lechner und Erich Wühr weiter.

 

Ich kann mich bei diesem Test bewußt fast völlig aus dem Untersuchungsgang herausnehmen, keine Notiz nehmen von den Fragen des Computers an meinen Patienten und selbst nur die Antworten der Testperson registrieren: ob ich einen Armreflex erhalte oder nicht.

Das Testergebnis läßt mich dann oft staunen und zu gemeinsamer Arbeit mit dem Patienten auffordern.

 

Nach zwei Jahren liegen aus meiner Nervenarztpraxis leider noch keine statistisch relevanten Daten vor.

Zwei Gedanken zu den mir bisher vorliegenden Testergebnissen seien erlaubt:

 

Alle Ergebnisse des Meridiantests zusammengenommen, ergibt sich der Hinweis, daß sich bei 20 von 31 Messungen, bzw. bei 14 von 18 Patienten ein Ausgleich des Armreflexes bot für den Meridian „fettige Degeneration (den Sie von Dr. Voll kennen). Zum Vergleich: Meridian „Gallenblase“ (3x), Meridian „Leber“ (2x), „Nervendegeneration“, „Dünndarm“, „Niere“,     „3 Erwärmer“, „Perikard“ und „Pankreas“ (je 1x). Von den homöopathischen Mitteln, die den Akupunkturpunkten zugeordnet sind, fand ich auf Rang I Graphites: 7 x bei 34 Messungen (bzw. 6x bei 18 Patienten), Sabal lag mit 4 / 34 Messungen auf Rang II, die übrigen zeigten nur 1- 2 Nennungen.

 

Daß Graphites etwas mit einer fettigen Degeneration bei Multipler Sklerose zu tun haben soll, fand ich in der Literatur nicht. Es ist allerdings als Narbenmittel bekannt. Möglicherweise haben wir hier einen Hinweis auf Störungen des Fettstoffwechsels bei Patienten mit Multipler Sklerose. Graphites gilt aber auch als syphilitisches Mittel und steht dadurch zur Multiplen Sklerose in einem besonderen Verhältnis.

 

 

2. Bezüglich des Ebenentestes sei hervorgehoben, daß bei 88 getesteten Ebenen zahlenmäßig eine Gewichtung auffällt: Die informative Ebene lag mit 61 Messungen auf Rang I, gefolgt von der psychischen Ebene (14 Messungen) und der chemischen Ebene (12 Messungen). Die strukturelle Ebene testete nur ein Mal. Einschränkend muß ich allerdings ergänzen, daß hier nur Patienten getestet wurden, die in den Jahren zuvor mehr oder weniger intensiv physioenergetisch untersucht und behandelt wurden.

 

Auf Rang I der Störungen auf der informativen Ebene fand ich den Hinweis auf Toxine

biologischer Fremdsysteme, unter diesen den auf Cytomegalie, Mucor mucedo und

Toxoplasmose.

Dr. Klinghardt zählt die Cytomegalie neben anderen als Hauptursache der Multiplen

Sklerose auf.

 

Für genauere Daten werden weitere Untersuchungen notwendig sein.

 

 

 

Information über das SkaSys® Testsystem

SkaCOM GmbH

Grünwalder Str. 10 A

D-81547 München

Tel. +49 (8803) 498528

Fax +49 (8803) 498531

Info@skasys.de

www.skasys.de

 

Literatur beim Verfasser:

Harald Faltz

Arzt für Neurologie und Psychiatrie

Psychotherapie, Naturheilverfahren

Am Schmiedeberg 9

28832 Achim

 

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Nervenfacharztpraxis  

Kirchstraße 12 a
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Bitte beachten Sie:

Zum 1.10.2013 habe ich die Zulassung als Kassenarzt zurückgegeben, praktiziere aber privatärztlich weiter.

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