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Überlegungen zu quantenphysikalischen Gesichtspunkten in der Craniosacraltherapie

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Winterthur, 6.2022

Begrüßung

Einführung:

Persönliche Vorstellung (ich bin kein Physiker, schon gar kein Quantenphysiker. Ich bin ein Suchender)

Weg und Motivation zur Beschäftigung mit der Fragestellung: 

Bedeutung der Atlas- Behandlung für Klienten mit Multipler Sklerose, Atlas als Torus, „elektromagnetische“ Vorstellung führte zu Überlegungen der Quantenphysik

Einschränkung der Darstellungsmöglichkeiten in diesem Rahmen. Es kann nur ein Anfang sein.

 

Fragestellung:

Wie wir wissen, wird die Erfahrung von Bewegung im Gewebe der Pat. zunächst über den Tastsinn, taktil und haptisch, gewonnen. Dies kann aber wohl nur für die Bewegungen angenommen werden, die von außen erreichbar sind. Dieses Problem der Erreichbarkeit zeigte sich mir erstmals bewusst bei der Untersuchung des Atlas und deren Vermittlung im Unterricht.

Mit der sinnlichen Begleitung der immanenten Bewegungen der Nervenstrukturen hatte ich zunächst kein Problem, bis ich mir die Frage stellte, was nehme ich dabei eigentlich wahr? Z.B. Bewegungen vom Mandelkern über die hirneigenen Strukturen hin zum Hypothalamus, oder beim sog. Schulter- Knie- Griff die Bewegungen in der Prana- Röhre?

 

Kurze Einleitung zur Geschichte der Quantenphysik

(zum Glück noch nicht so lang wie die der klass. Physik)

 

Literatur:

Peggy Dubro und David Lapierre: Potenziale der inneren Kraft  (!)

Thomas (Physiker) und Brigitte (Psychologin) Görnitz: Von der Quantenphysik zum Bewusstsein, 2016

Joanne Baker (Astrophysikerin): Quantenphysik, 50 Schlüsselideen, 2015

(Anmerkung: Die als „Zitate“ gekennzeichneten Abschnitte sind keine strengen Zitate. Ich habe sie zur besseren Lesbarkeit oftmals etwas umformuliert, ohne den Sinn zu sehr zu verändern).

 

Die Theorie der Quantenmechanik ist eine der besten Theorien der Physik, um Ereignisse vorauszusagen. Sie verfügt über sehr gute experimentelle Befunde. Sie ist eine Physik von speziellen Beziehungen und Möglichkeiten zur genauesten Beschreibung der Natur (Görnitz, 2016).

Die Quantenphysik entstand vor gut 100 Jahren aus der Erforschung des Lichtes und von dorther aus Beobachtungen/ Messungen und aus Berechnungen, wie sich kleinste Bestandteile der Atome verhalten. Sie liefert Erklärungsmodelle für Widersprüche des Alltags, die im Sinne der klassischen Physik unüberbrückbar scheinen.

So wissen wir seit Einstein (1879 – 1955), dass es eine Äquivalenz von Masse und Energie gibt (E= mc²) gibt. Es kann etwas gleichzeitig an einen Ort gebunden und ubiquitär ausgebreitet sein. Ein Objekt (eine Welle) kann über seine Eigenschaften definiert werden. Die Quanten von Kraft und Stoff lassen sich ineinander umwandeln.

Es hat sich mit den Überlegungen zur Quantenphysik als notwendig erwiesen, den Beobachter mitsamt seinem Bewusstsein in die naturwissenschaftliche Beschreibung mit einzubeziehen. (siehe auch Wien um 1900: Untersuchungstechniken der Kliniker Pathologe Carl von Rokitansky, Internist Skoda, Psychiatrie Kraepelin, Psychoanalyse Freund, Jung, Kunstkritiker, Gustav Mahler).

Max Planck (1858 – 1947) führte 1901 den Begriff „Quant“ ein. Er behauptete, dass Energie nur in kleinen Paketen, nicht als Kontinuum mit Materie wechselwirken kann, in sogenannten Energiequanten. Diese Idee wurde dann auf die Struktur des Atoms übertragen.

(Baker 1) „Energie treibt Bewegungen und Veränderungen an. Sie ist eine Gestaltwandlerin, die viele Formen annehmen kann, angefangen bei der Hitze, die von brennendem Holz abgegeben wird, bis hin zur Fließgeschwindigkeit von Wasser, das immer schneller den Hügel hinabrauscht. Energie kann zwar von einer Art zur nächsten wechseln, aber niemals erzeugt oder vernichtet werden. Insgesamt bleibt sie immer erhalten.“

(Baker 5) „1905 zeigte Albert Einstein, dass sich Licht wie Teilchen verhalten kann. Er zeigte auch, dass nichts schneller sein kann als das Licht. Raum und Zeit werden verzerrt, wenn man sich dieser universellen Geschwindigkeitsgrenze nähert.“ G 361) „Albert Einstein erhielt für seinen Vorschlag, die Lichtwellen auch als Teilchen zu verstehen – sie wurden später Photonen genannt – 1921 den Nobelpreis.“

(Baker 7) „Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brach die Vorstellung zusammen, dass Licht und Elektrizität in Form von Wellen übertragen wird und, dass feste Materie aus einzelnen Teilchen bestehe. Experimente wiesen nach, dass Elektronen genau wie Photonen Beugung und Interferenzen erfahren können – so wie Wellen. Wellen und Teilchen sind zwei Seiten derselben Medaille. Man spricht auch von der Welle- Teilchen- Dualität.“

 

1926 kam es zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung zwischen Heisenberg und Schrödinger.

Werner Heisenberg (1901 – 1976) und seine Kollegen glaubten, dass die Teilchennatur von elektromagnetischen Wellen und Materie der Schlüssel zum Verständnis der Natur sei.

Erwin Schrödingers 1887 – 1961) Anhänger, und damit auch Einstein, vertraten dagegen die Ansicht, dass dem Quantenverhalten die Physik von Wellen zugrunde läge.

Heisenberg hatte mit seiner Unbestimmtheitsrelation (Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen) gezeigt, dass es eine grundsätzliche Grenze für unser Wissen gab. Er glaubte, dass man weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft eines Teilchens eine Aussage treffen könne, bevor eine Messung (Beobachtung) stattgefunden hat, weil alle Parameter, die die Bewegung eines Quantenteilchens beschreiben, der Unbestimmtheit unterliegen.

Die Auseinandersetzung führte schließlich 1927 zur sog. Kopenhagener Deutung. Darin verband Nils Bohr (1885 – 1962) Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation mit Schrödingers Wellengleichung, um zu erklären, warum aus der Messung eines Beobachters folgt, dass es Dinge gibt, die wir niemals wissen können.

 

Die Schwierigkeiten in der Akzeptanz der völlig neuartigen Erkenntnisse ist vergleichbar mit der Situation zur Zeit von Kopernikus, Galilei, Kepler, Bruno.

 

Statt weiterer Einzelheiten zunächst einige Zitate:

Niels Bohr 1958: „Wer von der Quantenmechanik nicht schockiert ist, hat sie nicht verstanden“.

Nils Bohr: „Alles ist möglich, vorausgesetzt, dass es genügend unvernünftig ist.“

Albert Einstein in einem Brief an Max Born 1926: „Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt.“

Sir William Bragg, 1862–1942: „Gott regiert den Elektromagnetismus am Montag, Mittwoch und Freitag mit der Wellentheorie, und der Teufel regiert ihn am Dienstag, Donnerstag und Samstag mit der Quantentheorie.“

 

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Ich möchte jetzt einzelne Begriffe aus der Quantenphysik benennen, erklären und wagen, auf die Craniosacraltherapie zu übertragen.

 

Aus der Biologie zur Einstimmung:
 

(Baker 49) „Quanteneffekte – wie die Welle-Teilchen-Dualität, das Tunneln und die Verschränkung – könnten auch in lebenden Organismen eine wichtige Rolle spielen. Durch die Quanteneffekte werden chemische Reaktionen erst möglich, sie fokussieren Energie auf chemische Reaktionszentren und helfen z.B. Vögeln, den Erdmagnetismus für die Navigation zu verwenden.

„Die Quantenmechanik herrscht über die Welt des Atoms, die von Wahrscheinlichkeiten bestimmt wird. Sie stellt die Grundlage aller chemischen Prozesse und damit auch die der einzelnen Moleküle in Pflanzen oder tierischen und menschlichen Körpern dar.

Der österreichische Physiker Erwin Schrödinger machte sich als einer der ersten in seinem 1944 erschienenen Buch Was ist Leben über die Quantenbiologie Gedanken. Und auch heute machen Physiker durchaus Entdeckungen, die darauf hinweisen, dass unerwartete quantenmechanische Effekte eine wichtige Rolle bei biologischen Phänomenen spielen.

Vielleicht spüren Vögel mithilfe der Quantenmechanik das Magnetfeld der Erde, um es für ihre Navigation zu nutzen.

Auch an der Photosynthese – diesem lebensnotwendigen Vorgang, bei dem Organismen Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht (Photonen) in Biomasse verwandeln – könnten interferierende Wellenfunktionen beteiligt sein. Wenn Sonnenlicht auf ein Blatt fällt, stoßen Photonen auf Chlorophyllmoleküle. Diese absorbieren die Energie des Photons, müssen sie dann aber zu dem Bereich der Zelle weiterleiten, in dem sich das Reaktionszentrum befindet, die chemische Fabrik, die eifrig Zucker herstellt. Woher weiß nun die Zelle, wie man das am effektivsten macht?

 

  1. Der Tunneleffekt

Görnitz 430) „Der Tunneleffekt gehört zu einem der grundlegenden Unterschiede der Quantentheorie im Vergleich zur klassischen Physik. Im Rahmen der klassischen Physik vermag eine Kugel auf einer schiefen Ebene so viel Schwung zu gewinnen, dass sie ohne Mühe über einen kleinen nachfolgenden Hügel rollt. Befindet sich dieselbe Kugel aber bereits in der Senke, wird sie hin und her rollen, aber den Hügel nicht überwinden können.

Wird dieselbe Kugel als Quantenobjekt gesehen, gilt für sie grundsätzlich die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit des Aufenthaltes an allen möglichen Orten. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kann einer der möglichen Orte außerhalb real werden. Dann wird das Quantenobjekt den Eindruck vermitteln, als ob es durch den Hügel hindurchgetunnelt wäre

Görnitz 636)“ Der Tunneleffekt vermag wohl Vorgänge der Telepathie, Synchronizität und Gedankenübertragung zu erklären, bei denen bewusste und vor allem unbewusste Quanteninformation möglichweise auch nichtlokale Wirkungen erzeugen. Mit dem Tunneleffekt werden Vorgänge verstehbar, welche weder an die Nervenbahnen gebunden sein müssen noch, vor allem auch nicht uneingeschränkt den Beschränkungen des Energiesatzes unterliegen müssen.

 

Übertragungsversuch auf die CST:

Eine Störung im Gewebe eines Menschen kann im Rahmen der Eigenregulation vom System erkannt und korrigiert werden, wenn diese Eigenregulation dazu energetisch in der Lage ist (dann kann die Kugel rollen). Das läuft dann meist unbemerkt ab. Im Krankheitsfall sprechen wir dann ggf. von Spontanheilung. Dieser Mensch sucht uns erst auf, wenn diese nicht eintritt. Nun kann man behaupten, dass unsere Aufmerksamkeit in der Behandlung das Energieniveau des Regulationssystems anhebt und auf diese Weise „der Kugel über den Hügel“ verhilft.

Aber wie gelangt unsere Aufmerksamkeit in die Klientin?

Quantenphysikalisch finden wir einen Raum von Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten in der Gesamtheit des Regulationssystems vor.

Solange der Weg zur Heilung nur als Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit im Regulationssystem besteht, kann diese nicht erfolgen.

Unsere Aufmerksamkeit gelangt in Form von Photonen in das System des Menschen, aber nicht auf z.B. elektromechanischem Weg. Die Übertragung könnte über den Tunneleffekt erfolgen, so dass aus einer Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit ein Faktum wird, das zur Heilung beiträgt und den weiteren Heilungsvorgang unterstützt.

 

 

  1. Verschränkung

 

Görnitz 348) „Quanteneffekte bilden die Grundlage allen Geschehens. Seit einiger Zeit gibt es sehr erfolgreiche Experimente zur Nichtlokalität und Verschränkung auch bei sommerlichen Temperaturen und ohne Vakuum über Entfernungen von über hundert Kilometern (144 km), welche die Zuständigkeit und Gültigkeit der Quantentheorie für solche makroskopischen Phänomene aufgezeigt haben (Ursin, Freiraumverteilung von Verschränkung ….2006).

Görnitz 349) „Bei den „Verschränkungen“ handelt es sich nicht um eine Wechselwirkung zwischen zwei Objekten, eher um Korrelationen (zwei Variable stehen in einer linearen Beziehung). Technisch finden diese Quantenphänomene Anwendung in der Magnetresonanztomographie.

G432 f) „Der Begriff der Verschränkung stammt von Erwin Schrödinger, der ebenso wie Albert Einstein über die Konsequenzen der Quantentheorie ärgerlich und unglücklich war. Eigentlich sollte das sogenannte Einstein- Podolski- Rosen (EPR-) – Gedankenexperiment dazu dienen, die Quantentheorie zu widerlegen.

Das Verschränken stammt aus der Tischlerei. Man sägt Einschnitte in zwei Bretter, damit für ein Verleimen mehr Fläche zur Verfügung steht, als wenn man nur die Kanten verleimen würde. Aber auch nach dem Verleimen sind zwei Bretter immer noch zwei Bretter.

Schrödinger bezeichnete mit dem Begriff Verschränkung „zwei verschränkte Teilchen“, die auseinanderlaufen. Wenn dann an einem Teilchen eine Messung vorgenommen wird, so verändert sich sofort der Zustand des anderen Teilchens – unabhängig davon, wie weit beide auseinanderlaufen. Wenn es sich tatsächlich um „zwei Teilchen“ handelte, müsste zwischen ihnen wegen der Zustandsveränderung eine Wechselwirkung stattfinden. Aber eine Wechselwirkung, die eine augenblickliche Änderung zu Folge haben würde, sofort und vor allem über beliebige Entfernungen, das wäre ein klarer Widerspruch zur Relativitätstheorie. Nach dieser kann sich eine Kraftwirkung nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.

Relativitätstheorie: Astronauten altern im Weltraum langsamer als Menschen auf der Erde; feste Gegenstände verändern ihre Form bei hoher Geschwindigkeit. Man kann die Geschwindigkeit eines Objektes nur in Relation zu einem anderen Objekt messen. Je schneller sich ein Objekt im Raum bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit relativ zu einem ruhenden Beobachter. Wenn sich ein Objekt im Raum mit hoher Geschwindigkeit bewegt, wird auch dessen Länge in Richtung der Geschwindigkeit gestaucht.

 

Görnitz 438) „Versuche zu EPR werden heute über Ausdehnungen von über 100 km durchgeführt (Ursin, 2006). Sie gehen immer so aus, wie Einstein es nicht gehofft und gewollt hatte. Das eindeutige Ergebnis der Versuche zum EPR- Experiment ist die Einsicht: Die Wirkungen der Quantentheorie sind nicht an lokale Strukturen gebunden, sie wirken essentiell nichtlokal.

Görnitz 440) „Die prinzipielle Nichtlokalität der Quantenphänomene erweist sich jedoch nicht nur als raumlos, sondern die Quantenphänomene müssen auch zeitlos gelten. Ein Quantenzustand kennt keine Zeit! Die Quantentheorie beschreibt die gesetzmäßige Veränderung nur von Möglichkeiten. Ohne ein Ergebnis/ eine Beobachtung/ eine Messung gibt es keine Zergliederung des Zeitablaufes, nur eine ausgedehnte Gegenwart.

Eine Melodie, die aus vielen einzelnen Tönen verschränkt ist, erfasst man manchmal als eine Ganzheit. Ein Sinfonieorchester, das aus vielen einzelnen Musikern besteht, lässt sich speziell in den einzelnen Stimmen als Ganzes erleben.

 

Übertragungsversuch auf die CST:

Ich sage nicht, dass Craniosacraltherapie Quantenphysik ist, behaupte aber, dass die Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik Phänomene der Craniosacraltherapie erklären helfen könnten.

  • Wäre wohl die Art der Verbindung zwischen Therapeut und Klientin während einzelner Momente der Behandlung als „Verschränkung“ zu sehen?
  •  Mitschwingen der Behandler- Aufmerksamkeit mit dem/ in dem CSR der Klientin.
  • Beschreibt die Verschränkung, was in einer Fernbehandlung geschieht? Beispiele.

 

  1. Möglichkeiten

 

Görnitz 19) „Physiker und andere Naturwissenschaftler haben eine tiefverwurzelte Erwartungshaltung, eine faktische Realität in der Natur aufdecken zu können. Diese Erwartung wird von der Quantentheorie grundlegend enttäuscht, denn sie beschreibt das Wirken von Möglichkeiten in der Natur. Wenn man sich verdeutlicht, dass Möglichkeiten natürlich in vielerlei Hinsicht anderen Regeln und Gesetzmäßigkeiten genügen als Tatsachen, dann ist das Akzeptieren der Quantenphänomene wesentlich einfacher hinzunehmen.“

Görnitz 29) „Der entscheidende Vorgang beim Übergang von Möglichkeiten zu einem Faktum – genau dies ist der Messprozess/ Beobachtungsprozess – ist der Verlust von Information über die übrigen, nicht faktisch gewordenen Möglichkeiten …. Der Verlust von Information über Möglichkeiten ist das Entscheidende am Messprozess.“

Görnitz 337) „Die Quantentheorie ist als eine Theorie von Möglichkeiten zu verstehen.“

Görnitz 388) „Möglichkeiten kennt die klassische Physik als Folge von ungenügendem Wissen. Im Alltag erleben wir mehr oder weniger Möglichkeiten. Die Möglichkeiten, von denen die Quantentheorie spricht, bedeuten zugleich, dass sich Fakten aus ihnen ergeben können. Das hat nichts mit Willkür, Beliebigkeit oder Chaos zu tun. Durch die Messsituation/ Beobachtungssituation wird festgelegt, welche Möglichkeiten die Chance erhalten, dass sich eine von ihnen als Faktum realisieren kann.“

Görnitz 386) „Nicht nur Fakten, sondern auch Möglichkeiten erzeugen bereits Wirkungen“

Görnitz 467) „Die Quantentheorie spricht von „wirkenden Möglichkeiten“, die Wirkungen erzeugen können, und nicht von ungenauem Wissen. Wenn eine Möglichkeit vorliegt, dann ist es auch so, dass viele ähnliche Möglichkeiten vorliegen können.“

Görnitz 640) „Innerhalb eines Quantenvorganges gibt es keine Fakten und somit auch keine Untergliederung eines zeitlichen Ablaufs. Wir müssen innerhalb dieses Prozesses von einer ausgedehnten Gegenwart sprechen, die keine kausale Beziehung zwischen verschiedenen Fakten erlaubt, da es keine Fakten gibt. Sie ermöglicht aber Korrelationen zwischen Strukturen, welche von außen gesehen nahelegen, sie wie verschiedene zeitliche Ereignisse zu interpretieren. Es geht dabei um eine zeitliche Nichtlokalität (Weizsäcker, Weeler)“, also eine Zeitlosigkeit.

 

Übertragungsversuch auf die CST:

In der Behandlungsaufnahme, speziell bei der Suche nach dem ersten Behandlungszugang im therapeutischen Setting gehen wir davon aus, dass - quantenphysikalisch beschrieben - eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten vorliegt, aus der sich schließlich eine Möglichkeit als Faktum ergibt. Die Absicht des Therapeuten/ der Therapeutin in Form der ausgesandten Photonen in offener Haltung umfassen Klient/ Klientin in ihrer Ganzheit.

Wesentlich ist dabei die Zeitlosigkeit des Geschehens.

Mit der Feststellung/ Beobachtung/ Messung eines Faktums werden alle übrigen Möglichkeiten ausradiert.

Aus diesem Faktum ergeben sich allerdings wieder weitere, neue Möglichkeiten, aus deren Zahl wieder eine Möglichkeit zu einem Faktum wird usw.

So schreitet die Wahrnehmung weiter fort in einem Bereich, der eigentlich, klassisch physikalisch, nicht zugänglich ist. Die Wahrnehmung ist absolut real, natürlich speziell für gerade diese Situation mit dieser Klientin und mir.

Die Herstellung dieses Fokus erfolgt bestenfalls rein rezeptiv, als Gabe, Geschenk, Aufforderung von Seiten der Klientin. Die Führung erfolgt – quantenphysikalisch ausgedrückt – über die Photonen der Klientin.

 

 

Das Elektron (nach Michael König)

Jean Emile Charon (1920 – 1998)

Französischer Physiker und Philosoph, Nuklearphysiker, beschäftigte sich in der Nachfolge Einsteins mit der Vereinheitlichung der wesentlichen physikalischen Theorien im Sinne der sogenannten Weltformel. Ab etwa 1959 beschäftigte sich Charon zusätzlich mit Metaphysik, indem er versuchte, Materie und Geist unter gemeinsamen Gesichtspunkten zu betrachten. Sein wesentlicher Ansatz war die sogenannte komplexe Raumzeit.

(In Einsteins Relativitätstheorie (1905, 1915) verschmelzen die drei Raumdimensionen und die Zeit zu einem sogenannten vierdimensionalen Raum – Zeit – Kontinuum. Raum und Zeit werden mathematisch zusammengefasst. Zeit wird als Dimension verstanden, obwohl wir eigentlich keinen Freiheitsgrad in ihr haben. Die Zeit vergeht, und Wirkung folgt der Ursache. In der klass. Physik und größtenteils in der Technik werden Ort und Zeit als voneinander unabhängige Größen behandelt. Bei Geschwindigkeiten von der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit zeigt sich jedoch, dass sich Zeit und Ort eines Ereignisses gegenseitig bedingen. Zum Beispiel hängt der zeitliche Abstand zweier Ereignisse, wie er von einem bewegten Beobachter festgestellt wird, auch von ihrem räumlichen Abstand ab.)

 

Komplexe Relativitätstheorie Charons

„Das Elektron, das große Rätsel der Physik, war das erste Elementarteilchen, dass 1897 von dem Physiker Joseph J. Thomson (1856 – 1940) entdeckt wurde.

 Dieser Entdeckung verdanken wir alle Erfindungen und technischen Innovationen, die mit Elektrizität zu tun haben. Nämlich diejenigen, die mit dem Elektron umgehen.

Das Elektron ist ein kleines Teilchen. Es hat eine elektrische Ladung. Es ist Bestandteil jedes Atoms. Elektronen kreisen in den Atomen herum. Wir bestehen alle aus Atomen. Größenordnung: Wir bestehen etwa aus 50 Millionen Zellen. In jeder Zelle findet man Billiarden x Billiarden Atome. In jedem Atom finden wir 1 – 100 Elektronen. Die Elektronen scheinen von elementarer Bedeutung zu sein.

In der Physik ist seit langem ganz gut bekannt, dass die elektrische Ladung des Elektrons gemessen werden kann, dass es ein kleines Magnetfeld hat, dass es sich um sich selber dreht (spin) und dass es eine schier unendliche Lebensdauer hat. Es ist sozusagen unkaputtbar.

Die Materie, aus der jeder von uns besteht, existiert schon sehr lange. Die Astrophysiker schätzen das Alter unseres Universums auf 13 – 14 Milliarden Jahre. Die Materie, aus der wir bestehen, ist bereits 13 Milliarden Jahre alt.

Die Materie meines Körpers verändert sich im Rahmen des Stoffwechsels, einige Zellen erneuern sich rasch, ein Teil der Materie ist schon länger mit mir identifiziert. Besonders die Zellen des Verdauungssystems erneuern sich alle sieben Jahre, die Zellen des Nervensystems haben eine längere Verweildauer im Körper. Es gibt Zellen, die verändern sich nicht im Laufe des Lebens. Daher kann man davon ausgehen, dass die Materie in diesen Zellen sich nicht wesentlich verändert. Und dass sie Speicher wesentlicher Informationen sind.

Wie sieht ein Elektron aus?

Diese Frage ist bisher nicht zu beantworten. Es gibt kein Modell von der Struktur des Elektrons. Es soll ein punktförmiges Objekt sein. Es gibt aber keine Punkte in der Natur. Seine maximale Größe kann höchstens 10 (hoch -19) mtr sein. Das ist aber nur eine Obergröße. Das ist ein zehntausendstel vom Durchmesser eines Atomkerns. Vielleicht ist es noch kleiner. Kleinere Strukturen können wir aber experimentell nicht messen.

Charon wollte ein Modell vom Elektron entwerfen. Seine Überlegung war, vielleicht ist das Elektron nur das Fenster zu dahinterliegenden Dimensionen, die mathematisch noch nicht beschrieben wurden.

(Schwarze Löcher folgen unmittelbar aus der Relativitätstheorie von Albert Einstein. Sie werden Schwarze Löcher genannt, weil aus ihnen keine Strahlung ausgeht. Alles, was dort hineingerät, ist weg. Die Vermutung ihrer Existenz wurde in den 80iger Jahren bestätigt. Es sind quasi Sternleichen. Ein Stern fusioniert seinen gesamten Wasserstoffvorrat zu Helium. Das ist ja der Motor von Sternen, Sterne sind Fusionsreaktoren. Bei der Fusion wird Energie frei, diese Energie wird als Strahlung ausgesandt. Daher leuchten Sterne. Das ist auch die Energiequelle der Sonne. Das geht allerdings nicht ewig. Jeder Stern, wie auch die Sonne, wird einmal seinen Wasserstoff durch Fusion verbraucht haben. Dann wird keine Strahlung mehr produziert. Aufgrund der Gravitationskraft wird die Sonne implodieren, in sich einstürzen, wird aber aufgrund ihrer Kleinheit nur ein „weißer Zwerg“, wäre sie 4x so groß, könnte sie zusammenstürzen und könnte dann zu einem schwarzen Loch werden. Das haben Astrophysiker entdeckt, dass Sterne so enden können. Sie stürzen in sich zusammen, und alles, was dort hineinfällt, verschwindet für immer. Die Umgebung macht sich dadurch bemerkbar, dass man dort ein starkes Gravitationsfeld hat.)

Charons Idee: Vielleicht ist das Elektron etwas Ähnliches wie ein Schwarzes Loch. Vielleicht verbiegt das Elektron die Raumzeit in seiner Umgebung auch und krümmt den Raum in seiner Umgebung. Das Elektron ist nicht so eine große Masse wie ein Schwarzes Loch, aber wenn es auf einen winzig kleinen Raumbereich komprimiert ist, dann reicht es, wenn da eine kleine Masse sitzt. Irgendwie muss der Raum anfangen, sich zu krümmen. Das ist das Prinzip des Schwarzen Lochs, übertragen auf das Elektron.

Charon kam dabei zu einem verblüffenden Ergebnis. Er kam zu einer Theorie für das Modell eines Elektrons.

Das Modell des Elektrons nach Charon ist ein achtdimensionales Modell. In unserem vierdimensionalen Raumzeitkontinuum gibt es wohl irgendwo ein Elektron. Wo immer sich dieses aufhält, stülpt sich dahinter die innere Raumzeit des Elektrons. Das heißt, hinter jedem Elektron versteckt sich eine kleine Portion Raumzeit.  Diese Raumzeit ist nicht leer. Sie würde sich nicht krümmen, wenn keine Energie da wäre, die zu einer Raumkrümmung führt. Nach Einstein kann eine Masse den Raum krümmen. Und Masse und Energie sind äquivalent. Das heißt, jede Energie krümmt den Raum. Ist diese Energie groß genug, kann sie zu so einer Struktur wie der des Elektrons führen.

Diese Energie liegt im Inneren des Elektrons in Form von Quanten vor, Lichtquanten, ein sogenanntes Photonengas. Das heißt, die Energie, die in einem Elektron eingestülpt ist, ist eine elektromagnetische Energie. Photonen, Lichtteilchen im Inneren des Elektrons bilden das Elektron. Nach außen hin sieht man nur die Eigenschaften wie Ladung, Masse, Drehimpuls, Magnetfeld, was man am Elektron messen kann. Dahinter steckt die innere Energie in der inneren Raumzeit des Elektrons.

Charon hat dann etwas erkannt. Elektronen können etwas erleben.

Es kann mit anderen Teilchen zusammenstoßen. Es kann Lichtteilchen empfangen und wieder abstrahlen. In der Tat besteht jedes Licht, das wir sehen, von der Sonne, einer künstlichen Lampe oder sonst einem leuchtenden Gegenstand aus Elektronen, die sie abstrahlen.

Charon hat gezeigt, dass das Innere der Raumzeit eines Elektrons vibriert, pulsiert. Dabei wiederholt sich die Anordnung der Lichtteilchen im Elektron zyklisch. Jede Anordnung der Lichtteilchen des Elektrons repräsentiert ein bestimmtes Ereignis im Leben eines Elektrons. Das Elektron hat quasi ein Gedächtnis. Wenn es mit einem anderen Teilchen zusammenstößt und die Teilchen wieder auseinanderfliegen, dann dokumentiert jedes Elektron diesen Zusammenstoß in seinem Inneren in Form einer bestimmten Anordnung der Photonen in seinem Inneren. Das heißt, zu jedem Erlebnis gehört ein Lichtmuster im Innern des Elektrons. Das ist jederzeit abrufbar. Das heißt, ein Elektron hat ein Gedächtnis. Mit der Eigenschaft von Gedächtnis trägt das Elektron die wesentlichen Eigenschaften von Bewusstsein. Denn die Voraussetzung für Bewusstsein ist Erinnerungsvermögen. Wenn ich mir meiner selbst bewusst bin, kann ich alle Erfahrungen und Erlebnisse, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe, reflektieren und daraus bestimmte Verhaltensweisen herleiten usw. Das kann ein Elektron auch. Es hat damit quasi elementares Bewusstsein. Es trägt dadurch zur evolutionären Entwicklung der Materie bei.

Was ist Geist?

Bei einer Erfahrung hat das Elektron mit seiner inneren Raumzeit eine Berührung mit der äußeren Raumzeit. Der Punkt dieser Berührung ist messbar. Das Elektron ist mit seiner inneren Raumzeit mit Lichtteilchen gefüllt. Ein Elektron kann ein Lichtteilchen absorbieren…

(Das machen Elektronen gerne in Atomen. Durch eine Bestrahlung der Atome mit Licht können die Elektronen von einer inneren, energetisch geringeren Laufbahn auf eine höhere Umlaufbahn wechseln. Sie schlucken Energie des Photons, des Lichtteilchens, und gehen auf einen höheren Energiezustand. Nach einer kurzen Zeit springen sie wieder auf eine energetisch niedrigere Umlaufbahn zurück)

…und geben (dabei) die Energie auch wieder ab. Bei jedem dieser Prozesse ändert sich die Anordnung der Lichtteilchen im Elektron. Die Erfahrung, dass eine bestimmte Information und Energie durch ein Lichtteilchen aufgenommen wird, wird im Inneren des Elektrons abgespeichert. Es ergibt sich eine Anordnung der Lichtteilchen, die repräsentiert zum Beispiel, ich habe da ein Photon aufgenommen, absorbiert und das Photon hat die und die Energiemenge mitgebracht, damit habe ich meine Bahn im Atom verändert usw. Das alles kann das Elektron abspeichern.

(Dieses Prinzip erklärt auch die Ursache von gegenseitiger Abstoßung der Elektronen, wie der Anziehung von Elektronen und Positronen, und der Bildung von Quarks.)

Welche Konsequenzen hat das für uns. Wir bestehen alle aus Elektronen. Wir sind eine Elektronengemeinschaft, eine kollektive Gemeinschaft von Elektronen. Die Summe der Elektronen in uns übersteigt die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten bei Weitem, es sind Billiarden von Billiarden Elektronen.

Wenn wir uns anschauen, fallen Photonen auf unsere Netzhaut, werden in einen elektrischen Impuls umgewandelt. Der Impuls wird in das Innere unseres Gehirn in bestimmte Zellen gelenkt. Dort entsteht so etwas wie ein Hologramm von dem, was wir sehen. Wenn wir die Augen schließen, haben wir das Bild immer noch vor uns. Es besteht in gleicher Weise die Möglichkeit, sich an Vergangenes zu erinnern. Wir können uns erinnern, weil die Gesamtinformation in unseren Elektronen abgespeichert ist. Diese Erinnerung wird redundant abgespeichert, also nicht nur auf einem Elektron, sondern auf einer ganzen Reihe von Elektronen, auf Millionen von Millionen Elektronen. Die Informationen, die wir in uns aufnehmen und speichern können, sind unendlich.

(Im Prinzip können wir uns durch entsprechendes Training und entsprechende Schulung an jede Sekunde unseres Daseins erinnern. Bestimmte Erfahrungen können wir immer erinnern. Vieles ist uns nicht zugänglich, unbewusst, kann aber gegenwärtig werden. Wie Informationen, die zwischenzeitlich auf einem USB - Stick gespeichert sind und nicht zur sofortigen Abrufung zur Verfügung stehen.)

Erinnerung wird nicht nur im Gehirn abgespeichert, sondern in jeder Zelle, in jedem Körperteil.

Das Geheimnis der Erlösung ist die Erinnerung. Ein altes jüdisches Sprichwort. Viele Therapieformen setzen hier an. Traumata erinnern, emotional durchleben, ermöglicht, die Störungen zu beseitigen.

Das erklärt diese Theorie ebenfalls. Aber auch Weiteres:

Die Elektronen sind die Generatoren der Evolution. Die Zellen sind sehr ähnlich aufgebaut. Jede Zelle hat eine Außenhülle, die Zellmembran. Im Zytoplasma schwimmen die Organellen. Im Kern der Zelle befindet sich die DNA, der gesamte genetische Bauplan des Lebewesens. Jedes Lebewesen hat in jeder Zelle die identische DNA. Die gesamte DNA einer Zelle misst eine Länge von zwei Metern. Wenn man das als Buch schreiben würde, was darin als Information enthalten ist, käme man auf 20 000 Bücher mit je 200 Seiten, nur Text, keine Abbildungen. In jeder Zelle steckt eine gigantische Bibliothek. Der Text wird durch Atome und Moleküle dargestellt. Diese bestehen natürlich wieder aus Elektronen. Wir wissen aus der Physik weiter, jede DNA ist eine ideale Antenne. Die DNA ist die ideale Kombination einer Stab- und Ringantenne, weil sie spiralförmig ist. Dadurch können sowohl elektrische wie magnetische Felder abgestrahlt werden. Die Elektronen können die Bewegungen vollziehen, die für die Abstrahlung der Felder erforderlich sind. Oder die für den Empfang elektromagnetischer Felder nötig sind. Die DNA empfängt von außen Licht und verteilt Licht im Inneren der Zelle. Der gesamte Stoffwechsel im Inneren einer Zelle wird auch durch die elektromagnetischen Felder, die die Elektronen im Zellkern abstrahlen, gesteuert. Da gibt es z.B. Poren in der Zellwand. Diese können sich zur Aufnahme oder Abgabe von Stoffen öffnen und schließen. Das wird alles elektromagnetisch gesteuert. Ohne die dahinter stehende Strahlung würde das so nicht funktionieren, wäre die Zelle nicht lebensfähig. Wir brauchen diese Informationspolitik der Elektronen. Das sind letztlich Wechselwirkungsprozeese zwischen den Elementarteilchen in den Atomen, zwischen den Elektronen. Die Elektronen sind sehr präsent in den Atomen, sie bilden die gesamte Oberfläche eines Atoms. Die Elektronen veranlassen sämtliche Reaktionen und Kommunikationen mit der Umgebung.

Noch ein philosophischer Gedanke: Was passiert, wenn ein Mensch stirbt? Was geschieht mit dem Bewusstsein des Betroffenen?

Der Körper zerfällt, formt vielleicht wieder ein neues Lebewesen. Nach dem, was wir jetzt von den Elektronen gelernt haben, wäre das ja geradezu verschwenderisch, wenn die Elektronen ein bestehendes System völlig überbordwerfen und aus dem, was sie erlernt und erfahren haben, nicht weitere Lernschritte vollziehen würden. Deshalb müssen wir auch davon ausgehen, dass die Information, die ein Lebewesen in sich trägt, in Form von Bewusstsein den physischen Tod eines Menschen überdauert.

Man hat auch schon die Beobachtung gemacht, dass das Gewicht eines Menschen spontan im Moment des Todes abnimmt. Ein Teil von uns geht zum Zeitpunkt des Todes weg. Diesen Teil hat Michael König Essenzelektronen genannt. Wo könnten diese Essenzelektronen wohnen?  Sie werden dort sein, wo der stärkste Informationsaustausch stattfindet, in den Bereichen unseres Körpergewebes, wo die meisten Informationen ausgetauscht werden. Das sind die Zellen und Organe des Zentralen Nervensystems. Das Bewusstsein ist im Gehirn und den Nervenbahnen verankert. Dort haben die Essenzelektronen gewohnt, in den im Laufe unseres Lebens dauerhaftesten und unveränderten Geweben. Die Essenzelektronen transportieren auch das Bewusstsein eines Menschen über seinen physischen Tod hinaus.

Es gibt genügend philosophische Weltmodelle oder Vorstellungen, dass es so etwas wie Reinkarnation gibt. Oder dass sich Bewusstsein weiter entwickelt. Da geht eine Seele raus, sucht sich einen neuen Körper und setzt ihre persönlich Evolution in einem anderen physischen Körper fort. Allerdings mit dem mitgebrachten Bewusstsein. Das ist jedenfalls effizienter und ökonomischer aus Sicht der Elektronen als immer wieder als Einzeller anzufangen. Die physische Lebensdauer eines Menschen ist zu klein, als dass er darin all die Erfahrungen und Kenntnisse, die ihm innewohnen, gemacht haben könnte.  Auch die moderne Nahtodforschung legt das nahe. Wir brauchen ein Modell, das Bewusstsein entkoppelt vom physischen Körper. Das Bewusstsein ist nicht auf den Körper beschränkt.

 

Überlegungen zur Craniosacraltherapie:

In der CST wird sehr viel über das Fluidum/ die Fluida gesprochen und geschrieben. Damit werden zu ertastende Bewegungen im Körper beschrieben mit ihren unterschiedlichen Rhythmen. Wird Fluida übersetzt mit Flüssigkeiten, kommt mir in den Sinn, es gibt im Körper so viele Flüssigkeiten, die entsprechend ihrer unterschiedlichen Viskosität/ Konsistenz doch nie diesen einheitlich zu spürenden Fluss bedingen können, den ich spüre. Ja, in unterschiedlicher Intensität, unterschiedlicher Frequenz, aber doch gleichmäßig den gesamten Körper durchströmend.

Hier entsteht für mich die Frage, nehmen wir mit diesen Bewegungen nicht vielleicht den Energiefluss der Elektronen wahr, wie er durch den Körper und drumherum zieht?  

… Diskussion….

oder die Kommunikation zwischen dem Atem des Lebens und den Elektronen?

 

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Ich schließe meine Praxis zum

 

22.12.2023

 

Dank an alle Patienten, die mir über die Jahre ihr Vertrauen schenkten, und beste Wünsche an die weitere Entwicklung ihres Bewusstseins.

Verehrte Patienten, wenn Sie sich für einen Praxisbesuch bei uns entschieden haben, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail unter harald@faltz.com. Ich werde mich so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Danke!

 

Bitte beachten Sie:

Zum 1.10.2013 habe ich die Zulassung als Kassenarzt zurückgegeben, praktiziere aber privatärztlich weiter.

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