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Sanukehle ®  in der Behandlung der Multiple Sklerose - Patienten

Harald Faltz 2014

 

 

Die Multiple Sklerose ist eines der häufigsten neurologischen Krankheitsbilder, deren Ursache noch immer nicht bekannt, deren Behandlung daher umstritten und deren Verlauf sehr heterogen ist.

Es handelt sich dabei um eine anfangs häufig akut in sog. Schüben auftretende, später eher chronisch verlaufende Entzündungserkrankung des Nervensystems.

Die Patienten, die an Multipler Sklerose erkranken, entwickeln eine mannigfaltige Symptomatik mit Empfindungs- und Koordinationsstörungen, mit motorischen Ausfällen und Läsionen einzelner Hirnnervenbahnen und Störungen des Vegetativums,  je nach Lokalisation der Entzündungsherde im Nervensystem.

Zugrunde liegen den Störungen destruktive entzündliche Prozesse mit Zerstörung der Myelinscheiden und Axone der Nervenfasern.

 

Ätiologisch ist von einer multifaktoriellen Genese auszugehen. Der heterogene Verlauf mit nicht selten, besonders anfangs, spontanen Remissionen, ermöglicht zunächst keine sichere Aussage zu der Wirkung der erfolgten Behandlungen. Für den therapeutischen Ansatz sind die Grundregeln der komplementären Medizin allerdings vielversprechend (1).

Ausgehend von der Tatsache, dass der Mensch ein offenes Regulationssystem (2) darstellt, das ständig auf Reize von innen und von außen nach einer selbsterhaltenden Gesetzmäßigkeit reagiert, gilt es, eine Möglichkeit der effektiven Auswahl zutreffender Behandlungsangebote zu finden.

 

Dazu diente in der vorliegenden Arbeit der physioenergetische Test nach Raphael von Assche. Mit diesem Test gelingt es kinesiologisch, einem Patienten spezifisch komplementäre und „schulmedizinische“ Behandlungsangebote zu machen, und im Anschluss an eine Behandlung das Ergebnis zu überprüfen. Raphael van Assche nennt seine Untersuchungsmethode und die daraus resultierenden Behandlungen Physioenergetik.

 

Der Armlängenreflex nach Raphael van Assche

Raphael van Assche berichtete, er habe bei der osteopathischen Untersuchung einer Patientin mit Hilfe des Muskelkettentestes der beiderseitigen Iliopsoasmuskeln eine scheinbare Armlängendifferenz entdeckt. Die „Armlängen“ werden vom Untersucher überprüft, indem der auf dem Rücken liegende Patient seine Arme über den Kopf leicht gestreckt hält. Der Armlängendifferenztest stellt eine äußerlich sichtbare Reaktion des Menschen auf einen Reiz hin dar, der ihm Stress bereitet, und den er nicht regulieren kann. Die Polarität der beiden Hirnhälften sei gestört, ihr ergänzendes Zusammenspiel nicht möglich. (2)

 „Mit zunehmender Reizgröße und in Abhängigkeit von der Sensibilität der gestressten Substrate werden immer mehr Systeme und auch immer höhere Stufen der Regulationsphysiologie angesprochen (von den Muskelspindeln und den Golgi- Organen über das Rückenmark bis zum Thalamus, Hypothalamus und Cerebellum).Infolge Vernetzung  bestehen dabei intensive Interaktionen zwischen humoral- hormonellen Regelvorgängen einerseits und Sensomotorik inklusive vegetativem Nervensystem sowie Gammamotorik andererseits. Chronische Vorbelastungen führen zu mangelnder Integrationsfähigkeit. Diese kann zu einer reflektorischen Armlängen-Differenz führen. Auf das richtige Angebot des Therapeuten für eine effektive Behandlung wird der Patient mit einem Armlängenausgleich reagieren.“ (3)

 

Mit Hilfe des physioenergetischen Tests nach Raphael van Assche kann es gelingen, Störungen im Regulationssystem der Patienten zu erkennen und entsprechend zu  behandeln (4).

 

Für die Behandlungen der Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden, ist der Test besonders geeignet. Der jeweilige Krankheitsverlauf ist – besonders in den ersten Monaten und Jahren – u.a. auch durch spontane Remissionen gekennzeichnet, so dass ein Behandlungserfolg nur begrenzt am Beschwerdebild und an der Symptomatik überprüft werden kann. Mit dem physioenergetischen Test nach Raphael van Assche gelingt es – oft unter Umgehung der bewussten Kontrolle durch den Patienten und den Behandler – den Einfluss der Behandlung auf das Regulationssystem zu erkennen.

 

Nach dem Ausgleich struktureller, biochemischer, psychischer und energetischer Störungen zeigte es sich, dass die Krankheitsverläufe der Patienten – die über eine längere Zeit keine Immunsuppressiva benötigt hatten – auffällig waren: Zum einen boten sie Krankheitszeichen der Haut, z.B. lokale Rötungen bis Pusteln, zum anderen klagten sie über Schmerzen in  Muskeln und Gelenken. Diese Erscheinungen lassen an die Heringsche Regel denken, die unter anderem den Heilungsverlauf als von innen nach außen beschreibt. Die Krankheitszeichen der Haut lassen sich mit Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln in Zusammenhang bringen und befriedigend psychokinesiologisch oder craniosakraltherapeutisch behandeln. Für die im weitesten Sinne „rheumatischen Beschwerden“ wurde den Patienten  im Rahmen der physioenergetischen Testungen die Behandlung mit Sanukehlen® angeboten..

 

Durchführung der Testung:

 

Den Patienten, die eine Armlängendifferenz boten, die sich auf ihre Erkrankung bezog, wurden die 12 Testampullen der  Sanukehle®  aufgelegt. Es wurde jeweils ein Sanukehl ® - Präparat gefunden, das eine Armlängendifferenz ausglich. Dieses Präparat wurde notiert. Im Anschluss erfolgte eine Behandlung, entsprechend dem weiteren physioenergetischen Testergebnis, zum Beispiel durch Craniosakraltherapie. Es wurden weitere Testungen jeweils im Abstand von 4 – 6 Wochen durchgeführt, das Präparat jeweils notiert und wieder eine Behandlung durchgeführt. So ergab sich nach etwa vier Testungen eine bestimmte Gewichtung eines oder mehrerer Sanukehl ® - Präparate, die daraufhin zur Einnahme verordnet wurden. Unterschiedliche Sanukehl ® - Präparate kamen auf diese Weise zur Anwendung. Die Testungen erfolgten so lange, bis die Patienten nicht mehr die Armlängendifferenz mit einem Sanukehl ® -Präparat ausglichen.

 

 

Ergebnisse:

 

79 Patienten mit Multipler Sklerose in unterschiedlichen Krankheitsstadien wurden untersucht. Das Patientenkollektiv umfasste die Geburtsjahrgänge 1941 bis 1988 mit einer besonderen Häufigkeit zwischen dem 44. und 58. Lebensjahr. Der jeweilige Krankheitsbeginn war relativ gleichmäßig in den letzten 23 Jahren (1 bis 6  Krankheitszeichen pro Jahr) verteilt.

Der Krankheitsgrad nach EDSS (6) lag zu Beginn der vorliegenden Untersuchung für 42 Patienten bei einem Wert von 0 und für 8 Patienten bei einem Wert von 1,0. Fünf Patienten wiesen Werte zwischen 1,5 und 4,5 auf. Werte von  5,0 bis 7,5  fanden sich bei 14 Patienten.

Die getesteten Sanukehl ® - Präparate wurden in einer Synopsis notiert.

 

 

Anzahl

STAPH

KLEBS

sonstige

1. Test

33

39

MYC; 3 x TRICH; ACNE; 2 x kein

2. Test

33

32

STREPT; TRICH; ACNE; 11 x kein

3. Test

20

39

SALM; 19 x kein

4. Test

22

23

MYC; 33 x kein

 

Zum 4. Test wurden noch 46 Patienten untersucht. Die übrigen 33 Patienten hatten keine Armlängendifferenz mehr gezeigt, waren im weiteren Verlauf ausgeschieden und/ oder hatten andere Therapien erhalten.

Die 46 oben genannten Patienten erhielten entsprechend der Testergebnisse die Sanukehle ® verordnet. Hatten sie 3- oder 4mal Sanukehl ® STAPH, bzw. KLEBS getestet, erhielten sie jeweils - STAPH, bzw. - KLEBS. Hatten sie - STAPH und - KLEBS je 2 mal getestet, erhielten sie beide Sanukehle ®. Die übrigen Sanukehle ® wurden vernachlässigt.

 

Die Verordnung lautete:

In der 1. Woche täglich 2 Tropfen auf die Bauchhaut oder in die Ellenbeuge (7), ab der 2. Woche täglich 4 Tropfen auf die Bauchhaut oder in die Ellenbeuge einreiben, ab 3. Woche zusätzlich täglich jeweils 2 Tropfen, ab 4. Woche täglich zusätzlich 4 Tropfen einnehmen und diese Dosierung etwa 8 Wochen fortführen.

 

 

Diskussion:

 

Die Hapten- Therapie stellt neben den Pilzpräparaten und den bakteriellen Immunmodulatoren eine der drei Säulen der SANUM- Therapie dar (8) Die Sanukehl® -Präparate enthalten als Wirkstoff Polysaccharide aus der Zellwand von Mikroorganismen. Diese zeigen zum einen eine das Immunsystem unspezifisch stimulierende Wirkung, zum anderen eine spezifische Wirkung, indem sie Bakterientoxine binden. So schützen sich Krankheitserreger mit Hilfe der Polysaccharide vor ihren Toxinen. Die Polysaccharide wirken als Haptene, das heißt, sie sind aufgrund ihrer geringen Molekülgröße selbst nicht immunologisch aktiv, sondern sie benötigen für ihre Wirkung auf das Immunsystem eine Bindung an ein größeres Molekül, einen sogenannten „Carrier“ wie zum Beispiel ein Protein. Sie haben die Aufgabe (als sog. Antigenabsorber nach Cornelius), die erregereignen Toxine oder Antigene zu binden und damit nicht aktiv werden zu lassen.

 

Schneider wies in seinem Artikel darauf hin, dass für eine ordnungsgemäße Funktion der Sanukehl®- Präparate eine Regulationsfähigkeit des Organismus sowie ein intaktes Immunsystem erforderlich seien. Die Regulationsfähigkeit wurde im Test mithilfe des Armlängendifferenztests festgestellt. Bei der vorliegenden Erkrankung muss sicher von einer Einschränkung des Immunsystems ausgegangen werden. Die spezifischen Wirkungen wären ggf. durch entsprechende Laborparameter zu überprüfen. (8).

 

Das Ergebnis der vorliegenden Studie ist umso überraschender, als beide Sanukehle ® bisher nicht primär mit der Erkrankung der Multiplen Sklerose in Zusammenhang gebracht worden sind.

 

Im  Repertorium 2012/2013 der Firma Sanum werden die Sanukehle® beschrieben:

 

 

 

 

Sanukehl ® Staph D6

-         Wirkstoff: Staphylococcus aureus e volumine cellulae D6

-         erfahrungsgemäß angewendet bei Folliculitis, Furunkulitis, Impetigo, Blepharitis, Enteritis, Hordeolum, Chalazion, Angina, Otitis, Sinusitis, Mastoiditis, Meningitis, Osteomyelitis, Nephritis, Urogenitalinfektionen durch Staphylokokken.

-         Sanukehl®- Staph enthält in einem speziellen Extrakt Polynsaccharidbestandteile (Haptene) des Erregers Staphylococcus aureus. Die Wirkung beruht auf der Absorption der Erreger- Antigene bzw. – Toxine.

Sanukehl ® Klebs B6

-         Wirkstoff Klebsiella pneumoniae e volumine cellulae D6

-         erfahrungsgemäß angewendet bei Atemwegserkrankungen, Dysbiose nach Antibiotika- Therapie.

-         Sanukehl ® - Klebs enthält in einem speziellen Extrakt Polysaccharidbestandteile (Haptene) des Erregers Klebsiella pneumoniae. Die Wirkung beruht auf der Absorption der Erreger- Antigene bzw. – Toxine.

 

 

Der Blick in das Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie von Reploh und Otte (9) weist auf die große Bedeutung der Staphylokokken für die Allgemeininfektionen hin:

„Die Frage nach der Pathogenese lässt sich bei der Vielgestaltigkeit der Infektionsmöglichkeiten, der Eigenschaften des Erregers und der daraus resultierenden Krankheitsbilder nicht einfach beantworten.

„Pathogene Staphylokoken kommen in der näheren Umgebung des Menschen ständig vor, so dass die Haut und die Schleimhäute einer häufigen Besiedlung mit diesen Keimen ausgesetzt sind. An eine Besiedlung muss sich aber keineswegs immer eine Staphylokokkeninfektion anschließen, zumal der Mensch im Allgemeinen eine recht erhebliche natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber den meisten pathogenen Staphylokokken besitzt. Jedoch können die Resistenzverminderungen, Stoffwechselkrankheiten (Diabetes mellitus!), Verletzungen der äußeren Haut oder der Schleimhäute die Staphylokokken eindringen, sich vermehren und entweder zu lokalen entzündlichen Prozessen oder hämatogen verschleppt in entfernten Geweben oder Organen, wie z.B. Knochen, Niere, Lunge, Eiterungen verursachen. Wenn die Staphylokokken in der Regel auch mehr zu lokal begrenzten, abszessartigen Eiterungen in den verschiedensten Geweben neigen, so sind andererseits septische oder pyrämische Allgemeininfektionen keine Seltenheit.  Entscheidend für die Pathogenese der Staphylokokkenerkrankungen sind die virulenten Eigenschaften und die Toxinbildung der verschiedenen Stämme.

„Das klinische Krankheitsbild der Staphylokokkeninfektionen kann entsprechend der verschiedenartigen Pathogenese außerordentlich vielgestaltig sein und lässt nur bei einigen typischen Abläufen einen Schluss auf die Ätiologie zu. Als klassische Staphylokokkenkrankheiten können Furunkulose, Karbunkel, Osteomyelitis, puerperale Mastitis, Panaritium, Pemphigus neonatorum, Schweißdrüsenabszesse genannt werden. Daneben kommen aber durch bakterielle Untersuchungen ätiologisch zu klärende Wundeiterungen, Pyodermien, Dermatitiden, eitrige Entzündungen der Bartfollikel (Sycosis barbae staphylogenes), Phlegmonen, Angina lacunaris, Pyämien, Sepsis, Endocarditis, paranephritische Abszesses, abszedierenden Pneumonien, besonders bei Säuglingen, Empyeme, Enterocolitiden und Lebensmittelvergiftungen vor.

Nicht selten fungieren die Staphylokokken als Mischinfektionserreger, und zwar nicht nur bei Wundeiterungen vergesellschaftet mit … (anderen Keimen), sondern auch bei anderen Krankheitsprozessen…“(9)

Ein eher unspezifischer Bezug zur Multiplen Sklerose – Erkrankung entsteht erst im Rahmen epidemiologischer Überlegungen:

 

„Es sei in den letzten Jahren immer häufiger zu zum Teil recht folgenschweren  Staphyokokkusepidemien verschiedenster Art gekommen…Ausgangspunkt  dieser Epidemien sind eigentlich immer die Krankenhäuser oder Entbindungsanstalten, so dass die Epidemiologie der Staphylokokkeninfektionen weitgehend vom „modernen Staphylokokken- Hospitalisnus“ beherrscht wird.

„Die Verbreitung der pathogenen Staphylokokken ist außerordentlich groß.

„Die Quote der Keimträger unter dem Pflegepersonal …wird zum Teil mit 80- 100 % angegeben.“(9)

 

„Wir haben hier den bemerkenswerten Umstand zu verzeichnen, dass das Pflegepersonal vom Kranken und später die an anderen Krankheiten leidenden Patienten vom Pflegepersonal oder durch Gebrauchsgegenstände (Handtücher, Geschirr, Wolldecken, Matratzen, Instrumente) infiziert werden.

„Bei der Entlassung nahmen die Patienten vielfach den resistenten Hausstamm mit. Die frühere Annahme, dass diese resistenten Stämme sich außerhalb des Hospitals schnell verlieren würden, hat sich aufgrund neuerer Untersuchungen nicht bestätigt. ..Die Epidemiologie des Staphylokokken- Hospitalismus ist also nicht mehr auf das Krankenhaus beschränkt, sondern erstreckt sich ins häusliche Milieu.“(9)

 

Es muss wohl davon ausgegangen werden, dass Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden, sich bei ihren Krankenhausaufenthalten infiziert haben dürften. Von einer fortdauernden Belastung des ohnehin in seiner Reaktion eingeschränkten Immunsystems mit den Auswirkungen auf den Krankheitsprozess darf wohl ausgegangen werden.

 

Vergleichbares gilt für die Infektionen mit  Klebsiella pneumoniae:

„Im Darm des Erwachsenen sind die Keime ( Aerobacter, Citrobacter, Klebsiella und Proteus) apathogen. Außerhalb des Darmes sind sie nicht selten Erreger von Entzündungen und Eiterungen (10) Lokale Komplikationen des Darmes stellen Peritonitiden, Cholecystitiden oder Cholangitiden dar. Die Klebsiella pneumoniae ruft schwere, oft tödlich verlaufende lobäre und lobuläre Pneumonien hervor. Außerdem ist sie nicht selten als Erreger von Anginen, von Eiterungen in den Nasennebenhöhlen und von Otitis media und ihren Folgeerkrankungen wie Mastoiditis, Sinusthrombose, Meningitis und Hirnabszeß zu finden. Von gesunden Personen, die Klebsiellen in ihrem Nasen- Rachenraum, vor allem auf den Tonsillen, beherbergen, können gehäufte Erkrankungen ausgehen. So kann es besonders auf Kinder- und Säuglingsstationen schwerwiegende Folgen haben, wenn sich unter dem Pflegepersonal Klebsiellenträger befinden. Gegen Antibiotika…erweisen sich Klebsiellen oft als sehr resistent.“

 

Die Bedeutung, die Klebsiella pneumoniae für Patienten hat, die an Multipler Sklerose leiden, ist vergleichbar mit der von Staphylococcus aureaus. Klebsiella als Krankenhauskeim dürfte in gleicher Weise das eingeschränkt intakte Immunsystem weiter schwächen.

 

Die Firma Heel benennt als  Indikation der Klebsiella- Nosode: Therapieschäden nach Antibiose, der Staphylokokkus- Nosode: auch im Rahmen von Autoimmunerkrankung (11)

 

Konrad Werthmann  beschrieb bereits die Bedeutung  des Sanukehls® aus Serratia marcescens für die Behandlung und Prophylaxe nosokomialer Infektionen (12)

 

 

Die Aufgabe einer effektiven,  komplementär medizinischen Behandlung von Multiple Sklerose – Patienten muss die Unterstützung und – wenn möglich – die Regeneration eines intakten Immunsystems sein. Dazu bieten sich in Sanukehl ®  in besonderer Weise an.

Dass Sanukehl ® Staph und Sanukehl ® - Klebs dabei eine besondere Bedeutung zukommt, zeigte die physioenergetische Testung.

 

Die Behandlungen erforderten jeweils meist nur eine Behandlungsphase von 8 Wochen mit dem betreffenden Sanukehl® - Präparat. Selten war eine Fortsetzung von weiteren 8 Wochen notwendig, eventuell mit dem zweiten Sanukehl® - Präparat, das ursprünglich nur einmal positiv getestet worden war.

 

Die Patienten, die auf Sanukehl® Staph ausgleichend reagiert hatten, ergänzten häufig Dermatosen in der Vorgeschichte, während Patienten, die Sanukehl ® Klebs getestet hatten, über Atemwegsprobleme aus der Vorgeschichte berichteten.

Meistens wurden keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten, die unter der Behandlung aufgetreten wären, angegeben. Über Nebenwirkungen der Sanukehl ®- Präparate wurde nicht berichtet.

 

 
Aussagen über die Wirkung nach Sanukehl® - Klebs:
- die Atemwege seien freier geworden (4x genannt),
-  wie ein „Wasserfall“ habe es „entgiftend“ gewirkt (wiederholt genannt),
-  habe sich „eigenartig“ gefühlt,
-  unangenehmes Hitzgefühl zwei Stunden nach der Einnahme,
-  vermehrte nasale Schleimabsonderung während des gesamten Einnahmezeitraums (wiederholt genannt),
-  ausführlich: schon in der 1. Woche:  Tränenfluss am rechten Auge bei Zustand nach Hornhautoperation (08.2011) nach Herpesinfekt habe sich normalisiert,  die anamnestisch bekannte Diarrhoe sistiere, subjektiver Energieschub mit geregeltem Schlaf seit der 6. Einnahmewoche, Sistieren vorbestandener Déjà-vu-Erlebnisse,
-  Sistieren einer Trigeminusneuralgie trotz Absetzens von Gabapentin,
-  Deutlich stärkere Abwehrkräfte,
 
Aussagen über vorübergehende Wirkungen nach Sanukehl® - Staph:
-  hertesartiger Hautausschlag am Daumen bemerkt,
-  Aufblühen einer vorbekannten Akne vulgaris (mehrmals genannt),
-  Hautjucken am Hals mit leichter Rötung,
-  Zunehmende Kraft für Aktivitäten,
 
Gelegentlich wurde eine leichte Akzentuierung der neurologischen Symptomatik geschildert. Wesentliche Nebenwirkungen der Sanukehl ®- Präparate wurde nicht berichtet.

 

Die Ergebnisse der Untersuchungen und Behandlungen beim Einsatz von Sanukehl®- Serra bei Multipler Sklerose, wie sie von Arnoul und Arnoul (13) beschrieben werden, konnten hier keine Bestätigung finden. Der Einsatz der immunmodulatorischen Präparate wird an anderer Stelle beschrieben werden.

 

Zusammenfassend dürfen wohl sicher die  Sanukehle ® Klebs und – Staph  als Ergänzungen zum bunten Strauß der komplemantär medizinischen Behandlungen der Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden, zugesprochen werden.

 

Literatur:

 

1. H. Faltz: Multiple Sklerose, Erfahrungsheilkunde 5/2002, Seite 334 ff

2. A. Pischinger,  Das System der Grundregulation, 7. Auflage  1989

3. A. Rossaint, J. Lechner, R. van Assche: Das cranio-sakrale System  1991, S. 30

4. Johann Lechner: Störfelddiagnostik, Medikamenten- und Materialtest 1997, S. 92 f

5. H. Faltz: Multiple Sklerose und Physioenergetik, 2002, Erfahrungsheilkunde Band 51, Seite 334 f

 6.  John F. Kurtzke, Rating neurologic impairment in multiple sclerosis: an expanded disability status scale (EDSS) Neurology, 1983, vol 33 (11) pp 1444-1452, PMID 6685237 aus Wikipedia: EDSS

7. Cornelius, P.: Therapeutische Erfahrungen mit Haptenen. SANUM – Post Nr. 54, 2001

8. Schneider, P. Der Stellenwert der Sanukehle innerhalb der SANUM-Therapie, SANUM-Post Nr. 43, 1998 und

Schneider, P.: Sanukehl ® - Präparate zur Ausleitung zellwandfreier Formen, SANUM- Post Nr. 54, 2001

(9) Reploh und Otte, Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie, 1968, S. 255 ff

(10) Reploh und Otte Otte, Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie, 1968, S. 298 ff

(11) Ordinatio, Praktisches Lehrbuch der Antihomotoxischen Therapie, 8. Auflage, 2001, Seite578 und 622.

(12) Wertmann, K.: Versteckte nosokomiale Infektionen als mögliche Ursachen „fieberhafter“ Infekte: in Die Sanukehl ® - Präparate, Polysaccharide zur Haptentherapie, 2012, 5. Auflage, Seite 155

(13) Arnoul und Arnoul: Der Einsatz von Sanukehl®- Serra bei Multipler Sklerose in Die Sanukehl ® - Präparate, Polysaccharide zur Haptentherapie, 2012, 5. Auflage, Seite 153 f

 

 

 

Interessenkonflikt: Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

 

 

 

 

 

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